Am 23. Mai 2014 fand die diesjährige Generalversammlung des Europäischen Verbandes der Unterhaltungsautomatenwirtschaft (Euromat) im Renaissance Hotel in Brüssel statt. Acht nationale Mitgliedsverbände von den insgesamt 14 nahmen an der Generalversammlung teil. Durch ihre Vorstandsmitglieder und Geschäftsführer waren der Verband der Deutschen Automatenindustrie e. V. (VDAI), der Deutsche Automaten Großhandels-Verband e. V. (DAGV) sowie der Bundesverband Automatenunternehmer e. V. (BA) vertreten. Auf Einladung der Präsidentin von Euromat, Annette Kok aus den Niederlanden, ging der Generalversammlung ein gemeinsames Abendessen voraus. Danach wurde die Delegation vom deutschen Euromat-Vizepräsidenten Uwe Christiansen geleitet. Er wurde vom deutschen Euromat-Sekretär, RA Harro Bunke unterstützt.

Der Verband der Aufstellunternehmer von Montenegro wurde als neues Mitglied aufgenommen

Von der Versammlung herzlich aufgenommen wurde der Verband der Aufstellunternehmer von Montenegro. Als neuer Vertreter des Vereinigten Königreichs in den Exekutivausschuss gewählt wurde Nick Harding, der frühere Präsident des englischen Branchenverbandes Bacta. Helmut Kafka wurde zum neuen Vorsitzenden des Rechtsausschusses sowie als erster Vizepräsident von Euromat und Präsident des österreichischen Automatenverbandes gewählt. Danach folgte ein ausführlicher Jahresbericht von Euromat.

Berichte über die aktuelle Regulierung des Glücksspiels in den Ländern

Die Delegierten der nationalen Verbände berichteten über die aktuelle Regulierung des gewerblichen Geld- und Gewinnspielmarktes in den jeweiligen Ländern. So wurde in Belgien das Online-Glücksspiel zugelassen und es wurden inzwischen 56 Lizenzen erteilt. Den Entwurf eines Gesetzes über Glücks-, Unterhaltungs- und Gewinnspiele wurde von Kroatien bei der EU-Kommission notifiziert. In Dänemark sind ebenfalls seit Anfang des Jahres 2012 Online-Glücksspiele zugelassen. Ähnlich wie in Belgien sind auch in Rumänien Online-Glücksspiele erlaubt. Serbien arbeitet derzeit an Gesetzen zur Legalisierung des Online-Glücksspiels. In Spanien befindet sich eine gesetzliche Regulierung für Online-Glücksspiele in der Notifizierung bei der EU-Kommission. Online-Glücksspiele sind auch in den Niederlanden erlaubt. England möchte die Regelungen zum Spielerschutz noch verschärfen. Uwe Christiansen, der deutsche Euromat-Vizepräsident, stellte die gegenwärtige Situation des gewerblichen Geldspiels in Deutschland anschaulich dar.
Danach wurde die langjährige Geschäftsführerin der Beratungsagentur Policy Action, Lucy Cronin, verabschiedet. Die nächste Generalversammlung findet im Mai 2015 statt, zu der die Präsidentin von Euromat, Annette Kok, zum Abschluss nach Amsterdam einlud.

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