So wie es scheint, plant das Unternehmen Novoline in Bruck, Österreich, ein Mega Casino zu bauen. Dies soll eine Art Turm sein, welcher über 17 Etagen hat. Es sollen dort 120 Zimmer, ein Wellnessbereich, eine Bar, ein Seminarbereich und ein Restaurant entstehen und viele weiteren Sachen, also nicht nur ein Casinokomplex. Dieses Objekt würde sich dann in der Einflugschneise des Wiener Flughafens direkt an der Autobahn A4, im Osten von Wien, in der Nähe der Grenzen zu Ungarn und der Slovakei befinden. Die Menschen werden so auf alle Fälle beim Anflug diesen luxuriösen Casinoturm sehen, welcher aussehen soll wie gestapelte Spielchips. Für diesen Bau will Novoline ca. 90 Millionen Euro investieren. Auch in Österreich wird eine solche Planung nicht ohne Gegenwind hingenommen werden. Mit dem Bau des Turms könnten 250 Arbeitsplätze erschaffen werden. Eine Lizenz und eine offizielle Zustimmung gibt es noch nicht.

Das kleinste Problem dabei wäre eine Zustimmung der Stadt, laut gut informierten Kreisen soll dies schon mit der Stadt geklärt sein. Es ist bis jetzt noch nichts an die Öffentlichkeit gelangt, weil der Stadtrat und die dazugehörigen Personen sich an eine Verschwiegenheit halten, welche mit Novomatic in einer Erklärung vereinbart wurde. Der Bürgermeister, sein Stellvertreter und auch der Wirtschaftsreferent konnten nicht erreicht werden für eine Stellungnahme.

Gegen dieses geplante Casino kämpft einzig der Grünenpolitiker Kral, er will alles dafür tun, dass dieser Bau verhindert wird. Kral begründet dies damit, dass ein solches Casino absolut nicht nach Bruck in die Region Carnuntum passen würde, dies teilt er allen Medien und Reportern mit. Allen Vorhaben würde dieses Projekt widersprechen, auch im Bereich der Touristik. Kral wird dieses Projekt nicht wirklich verhindern können, denn alle wichtigen Persönlichkeiten, der Stadtrat und die Entscheidungsträger befürworten dieses Projekt, dies ist kein Wunder bei den Einnahmen die erwartet werden. Es werden nicht nur 250 Jobs entstehen, auch werden Abgaben in Millionenhöhe gezahlt werden müssen. Der größte Teil der Abgaben fließt in die Stadtkasse, des Weiteren wäre eine auch eine Standortsteuer fällig, welche siebenstellig sein wird.

Die derzeit noch fehlende Lizenz ist das größte Problem für Novoline. Alle Spielbanklizenzen für Österreich befinden sich noch bei der Casino Austria AG. Drei weitere sollen demnächst zusätzlich vergeben werden, Novomatic tritt gegen starke Konkurrenten an. Nicht nur die Casino Austrias sind dabei, sondern auch die Casino Baden AG aus der Schweiz und Merkur aus Deutschland. Es steht absolut noch nicht fest wie die Entscheidung ausfällt. Ein solch teurer Bau lohnt sich auf keinen Fall, wenn es keine Lizenz dafür gibt.
Es kann noch dauern bis es soweit ist und die Lizenzen vergeben werden, von daher ist es sehr schwierig, dass dieser Bau nächstes Jahr schon fertiggestellt sein wird. Selbst wenn die Lizenzen vergeben sind, muss man immer noch damit rechnen, dass die unterlegenen Bieter Klagen werden, von daher kann dieser Weg noch sehr lange dauern.

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