Offenbar erleben die Glücksspieler weniger Glücksmomente, als die Nicht-Spieler. So fanden Forscher am Imperial College in London nun anhand einer Studie heraus, dass sich die Glücksspiel-Sucht auf das Genusszentrum im Gehirn negativ auswirkt. 14 Pathologische Spieler und 15 gesunde Probanden wurden im Rahmen der Studie untersucht. Zunächst wurde ihr Opioidrezeptor mit einem PET -Scan gemessen, über die sich die Glückshormone entfalten. Hierbei jedoch konnten keine Unterschiede zwischen den Spielern und den Nicht-Spielern festgestellt werden. Mit der Einnahme einer Amphetamin Tablette allerdings veränderte sich das Ergebnis

Nur bedingte Euphorie

Amphetamin setzt im Körper natürlich Opiate frei, bei den Glücksspielern allerdings hielt sich auch diese Wirkung nur in Grenzen. Dies bestätigte sich dann auch durch die eigenen Angaben der Probanden, die sich nur beschränkt euphorisch fühlten. Die Leiterin der Studie, Dr. Inge Mick, erklärte: „Von dieser Studie können zwei Dinge abgeleitet werden. Zum einen reagieren die Gehirne von pathologischen Spielern anders auf diese Art der Stimulation als die Gehirne von den gesunden Teilnehmern. Zum anderen scheint es, als könnten pathologische Spieler einfach nicht dieselbe Euphorie erleben, wie die gesunden Probanden. Hier könnte die Ursache für eine Spielsucht liegen.

Kein Unterschied zwischen der Spielsucht und anderen Abhängigkeiten

Mick betonte, dass es keinen Unterschied zwischen der Spielsucht und anderen Abhängigkeiten gäbe. Schaut man sich vorausgegangene Forschungen zu anderen Süchten an, sind die Opioidrezeptoren auch nicht aktiver, als bei Spielsüchtigen.

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