Im vergangenen Geschäftsjahr hat die Stadtcasino-Baden-Gruppe die Eröffnung des Züricher Casinos sowie die rückläufigen Schweizer Markt zu spüren bekommen. Der Gewinn der Casino-Gruppe sank auf 4 Millionen Franken. Das sind rund 54% weniger als im Vorjahr. 2013 ging der Umsatz der Stadtcasino-Baden-Gruppe auf 81,9 Millionen Franken zurück. Das entspricht 25% weniger als 2012. Dieser Rückgang bedeutet für die Aktionäre eine Dividenden-Auszahlung von 15 Franken pro Anteilsschein. Im Gegensatz dazu: 2012 waren es 25 Franken. Im vergangenen Jahr erzielte das Grand Casino Baden, welche die wichtigste Beteiligung der Gruppe darstellt, einen Bruttospielertrag, der um 28% geringer ausfiel und nur noch 66,7 Millionen Franken betrug.

Die Konkurrenz in Zürich
Erstmalig konnte das Grand Casino Baden den negativen Einfluss des Casinos Zürich spüren, das erstmalig ein volles Betriebsjahr verzeichnete. Die Besucheranzahl in Baden sank um 20% auf 345.000, aber dennoch ist es dem Casino gelungen, die Marktführung im Züricher Raum zu verteidigen. Das ist der Stadtcasino-Baden-Gruppe zufolge den frühzeitig angepassten Strukturen zu verdanken, welche die hohe Ertragskraft sicherten.

Kompletter Casinomarkt in der Schweiz im Minus

Allerdings kämpft nicht nur die Baden-Gruppe mit sinkenden Umsätzen, sondern auch der Schweizer Casinomarkt. Trotz der beiden neuen Casinos, die in Zürich und Neuenburg eröffneten, haben die Schweizer Casinos einen sinkenden Bruttospielertrag um 1,5% verzeichnet. Das hat dementsprechend auch für die Empfänger der Spielbankabgaben, die Kantone und die AHV, einen Rückgang der Steuererträge zur Folge.

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